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Lichtfetzen? Werwa? Wasko?

Unbenannt111Jo, wie denn jetzt? Die meisten kennen ihn als Wasko, andere als Lichtfetzen und in manchen Kreisen wird er Werwa genannt. Aufgrund seiner großen Leidenschaft und Hingabe zum spontanen Einschlafen in allen Lebenslagen (den sog. Penn-Attacken) errang er ebenfalls den Titel des Penners. Dieser wurde ihm vom damaligen Hotelkomitee unter der Leitung des Chefs der Welt ehrenvoll verliehen.

Am Tage des Wassers geboren, erblickte der kleine Mann aus Polska im Jahre 1979 in Chorzów zum ersten Mal das Licht der Welt. Bereits zehn Jahre später fiel ganz zufällig die Mauer und seine Familie beschloss die Gunst der Stunde zu nutzen, um nach Deutschland zu ziehen.

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Die Wasken

Ihr neues Zuhause fanden die Waskos nach einigen Umwegen, letztendlich in Pommelsbrunn und blieben dort für einige Jahre sesshaft. Nach dem mehr oder weniger erfolgreichen Abschluss der Mittleren Reife an der Hersbrucker Realschule absolvierte er – entgegen des Elternwunsches: „Schreiner! Maurer!“ zu werden – zunächst eine Ausbilung zum Technischen Zeichner bei Grundig in Fürth, um anschließend am Hersbrucker Krankenhaus den Zivildienst zu leisten.

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Der kleine Mann

Mit zunehmendem Alter jedoch wurde die Großstadt immer attraktiver und so verließ er, zusammen mit seinem jüngeren Bruder Joker, die neue Heimat und zog u.a. nach Nimmberg und Pirth. In den darauffolgenden Jahren wurde vielseitig gejobbt – u.a. als Sandwich-Artist, also der Brötchenbeleger, Paketsortierer, Werkfeuerwehrler, Schichtführer, Regalauffüller, Interviewer, Postbote oder auch als Telespielverkäufer – das Abi nachgeholt, ein wenig ins Architekurstudentenleben reingeschnuppert und gefühlte hunderte Male umgezogen.

IMG_0232Im Jahr 2012 folgte der umherirrende Nomade dem Ruf seines alten Freundes Foschter und zog somit das vorerst letzte Mal um. Zurück zu Freunden, zurück zur Heimat, dem im Gegensatz zur Großstadt eher verschlafenen, langsamen, doch für ihn immer ans Herz gewachsenen Hersbruck – der ersten Cittaslow Deutschlands.

Autor: Werwa

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Selbstdarstellung

DSCF7863Wer oder was bin ich? Und wie stelle ich mich hier dar?

Diese Fragen beschäftigen mich jetzt schon seit mehreren Tagen.

Ich könnte euch erzählen wie ich heiße, wann und wo ich geboren wurde, was ich bisher alles gemacht habe, was ich gerne, und was weniger gerne mag. Doch das alles würde kaum etwas über mich, über mein wahres Selbst, aussagen.

Wenn ich mich selbst betrachte, tue ich das oft aus zweierlei, sehr voneinander verschiedenen Blickwinkeln.

Da gibt es einerseits dieses egoistische Selbstbild, das sich von allem getrennt und isoliert sieht.
Diese Ich lechzt nur nach Befriedigung der eigenen Sinne und Lüste.
Es ist ängstlich, klein und voller Selbstzweifel.

Dann gibt es aber noch ein wunderbares, göttliches Selbst.1
Dieses Ich ist ewig, voller Kraft und Liebe.
Dann bin ich voller Licht, bin ein Teil von Allem was ist.
Mein einziger Sinn und Zweck ist hingebungsvoller Dienst an der Liebe. Ich  hege weder Wünsche, noch begehre ich irgend etwas für mich selbst.

Kurz gesagt, ich weiß eigentlich gar nicht wer ich bin; und ganz egal was für ein Bild ich euch zu präsentieren versuche, es wird mich nicht annähernd zutreffend beschreiben können.
Vielleicht ist es auch gar nicht nötig, mich selbst umschreiben zu wollen.
Ihr habt euch ja eh schon alle längst euer eigenes Bild von mir gemacht.
Dieses Bild mag mir gefallen, oder auch nicht. Es spielt keine Rolle, ist ja eh nur ein Bild und nicht ich…

Hare Krishna

 

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