Archiv der Kategorie: gärten+äcker

Impressionen aus dem Hotelgarten zur schönen Maienzeit

DSCF7169

DSCF7179

DSCF7172

DSCF7180

DSCF7181

DSCF7182

DSCF7183

DSCF7185

DSCF7186

DSCF7187

DSCF7188

DSCF7191

DSCF7192

DSCF7194

DSCF7164

 

 

 

 

Getaggt mit , ,

Tomaten

Die Tomate stammt ursprünglich aus den tropischen Ländern Mittel- und Südamerikas (u.a. Peru, Ecuador) und wurde von spanischen Eroberern im 16 Jh. nach Europa gebracht. Erst im 20 Jh. zogen die Paradiesäpfel in unsere heimischen Gärten ein. Tomaten sind reich an Vitamin C, Fruchtsäuren und Mineralsalzen. Es gibt vermutlich mehr als 1000 verschiedene Sorten in unterschiedlichen Farben und Formen.

.

1)  Theorie

Steckbrief:

  • Botanischer Name: Lycopersicon Esculentum
  • Familie: Nachtschattengewächs
  • Eigenschaften: Starkzehrer, Tiefwurzler
  • Zuordnung: Fruchtpflanze

Anbau:

Tomaten sollten aufgrund ihrer licht- und wärmeliebenden Eigenschaften im Haus oder Gewächshaus vorgezogen werden (Jungpflanzen). Sie können entweder an einem eigenen Standort angebaut werden, ein Anbau nach dem Prinzip von Mischkulturen oder Fruchtfolgen ist aber ebenfalls möglich.

  • Vorkultur: ab Ende März/Anfang April
  • Auspflanzen: ca. 6 Wochen nach Aussaat, vorzugsweise ab Mitte Mai (nach den Eisheiligen)
  • Ernte: Mitte Juli bis Oktober

    Tomatensamen

    Tomatensamen

  • Kulturdauer: ca. 16 Wochen
  • Samen: mind. 6 Jahre keimfähig
  • Pflanzabstände (bxl): 75-100 cm x 40-60 cm; Pflanzen für besseres Wurzelwachstum etwas schräg einpflanzen
  • Boden: keine besonderen Ansprüche; Tomaten bevorzugen jedoch humose, gut durchlüftete, nicht nasse Böden
  • Standort: belüfteter, sonniger, warmer Standort; geschützte Lage (Wind, Regen) –  z.B. vor einer weißen Südwand

Mischkultur und Fruchtfolge:

  • Gute Nachbarn: u.a. Zwiebeln, Neuseeländer Spinat, Sellerie, Kohl, Petersilie, Basilikum
  • Schlechte Nachbarn: u.a. Kartoffeln, Erbsen, Gurken, Dill, Fenchel
  • Gute Vorfrüchte: u.a. Radieschen, Salat, Gründüngung
  • Schlechte Vorfrüchte: u.a. andere Starkzehrer oder Nachtschattengewächse

Pflege und Düngung:

  • Gießen: Jungpflanzen regelmäßig gießen, später sparsam (eher trocken halten); nur „von unten“ gießen
  • Düngung: vor dem Auspflanzen mit verrottetem Mist oder Kompost, später mit Pflanzenjauchen (z.B. Brennnesseljauche) düngen
  • Anbau: Stützen oder Schnüre erforderlich (Pflanzenhöhe > 1,5 m!); Pflanzen vor längerer Nässe schützen (z.B. Dach), um Risiko der Krautfäule zu reduzieren
  • Empfehlungen: regelmäßiges Ausgeizen (max. 2-3 Haupttriebe) und Entblättern (bodennahe Blätter, max. 3 Stck/Tag) empfohlen; Boden mit Stroh oder trockenem Grasschnitt mulchen; 

.

2)  Praxis

IMG_4973 - Kopie (2) (800x785)Für den Haid-Park sind 10 Tomaten-Pflanzen der Sorte ‚Rosa‘, einer bulgarischen Fleischtomate, geplant.  

Die Früchte sollen eine karminrosa Farbe haben und zwischen je 200 und 900 Gramm Gewicht aufweisen (Durchmesser ca. 9-15 cm)!

.

.

Aussaat und Entwicklung:

Tomaten-Jungpflanzen räkeln sich in der Sonne

Tomaten-Jungpflanzen räkeln sich in der Sonne

Am 03.04.2013 erfolgte die Aussaat in Holzfasertöpfchen auf einer sonnigen Fensterbank.

  • Keimung nach 10 Tagen (je zwei, bei einer Pflanze drei Keimblätter)
  • 10 der 10 Samen sind gekeimt (100% Keimerfolg)
  • weitere ca. 10 Tage nach der Keimung (20 Tage nach der Aussaat) zeigten sich die ersten Laubblätter

Die Pflänzchen bleiben bis Mitte Mai im Haus, wobei sie jedoch täglich ein paar Stunden zur Abhärtung ins Freie gestellt werden.

Anbau:

Der Anbau in der Haid erfolgt unter einem kleinen Dach (gegen Nässe). Vor dem Pflanzen wird etwas kompostierter Mist oder reifer Kompost zugegeben. Eine regelmäßige Düngung mit Brennnesseljauche ist geplant.

Bilder folgen

Ernte:

Bericht und Bilder folgen

.

Autor: Öl

.

Quellen
Malvorlage Tomate: schulbilder.org
Inhalt: "Handbuch Bio-Gemüse" (Heistinger, Arche Noah) und "Der Biogarten" (Kreuter)

Getaggt mit , , ,

Salat

Salat gehört zu den meist gegessensten Gemüsearten. Man unterscheidet zwischen Kopfsalat, Kachsalat, Bindesalat, Pflücksalat und Spargelsalat.

(Daneben gibt es noch andere Salate, die jedoch anderen Familien bzw. Gattungen angehören, wie z.B. der Feldsalat (Rapunzel; Fam.: Baldriangewächs), die Asia-Salate (Fam.: Kreuzblütler) oder Endivien-Salate.)

.

1)  Theorie

Steckbrief:

  • Botanischer Name: Lactuca Sativa
  • Familie: Korbblütler
  • Eigenschaften: Mittelzehrer, Flachwurzler
  • Zuordnung: Blattpflanze

Anbau:

Salat sollte besser vorgezogen werden (Jungpflanzen), kann aber auch direkt gesät werden.

  • Vorkultur: ab Ende Februar
  • Auspflanzen: ab Mitte März
  • Aussaat: ab April
  • Ernte: Mitte Mai bis Mitte Oktober
  • Kulturdauer: 35-60 Tage
  • Samen: 4-5 Jahre keimfähig
  • Pflanzabstände (lxb): 30 cm x 30 cm
  • Boden: leichte bis mittelschwere, nicht saure Böden
  • Standort: viel Licht und gemäßigte Temperaturen

Mischkultur und Fruchtfolge:

  • Gute Nachbarn: u.a. Karotten, Radieschen, Erdbeeren, Gurken und Kohlrabi
  • Schlechte Nachbarn: u.a. Petersilie und Sellerie
  • Gute Vorfrüchte: u.a. Getreide, Lauch, Spinat, Zwiebeln, Gründüngung
  • Schlechte Vorfrüchte: u.a. Kreuzblütler, Kartoffeln, Sonnenblume

Pflege und Düngung:

  • Unkompliziert, wasserbedürftig
  • Lichtkeimer und Schneckenliebling
  • Nicht (oder nur mäßig) düngen

.

2)  Praxis

Im Haid-Park soll Romana-Salat wachsen. Romana-Salat gehört zu den Bindesalaten und unterscheidet sich vom gewöhnlichen Kopfsalat durch seine langen, stark gerippten Blätter. Er ist sehr schossfest und zeichnet sich durch einen feinen, erfrischenden Geschmack aus.

Am 01. April 2013 wurden die ersten Samen in einer flachen Schale ausgesät und auf einer sonnigen/ halbschattigen Fensterbank aufgestellt. Hier ein kurzer Überblick über die Entwicklung:

  • Keimung nach 4 Tagen
  • 27 der 30 Samen sind gekeimt (90% Keimerfolg)
  • 14 Tage nach der Keimung (18 Tage nach der Aussaat) waren die jungen Setzlinge fertig für das Pikieren (ca. 4 cm hoch, 2 Blattpaare)
Pikieren der jungen Salatpflänzchen

Pikieren der jungen Salatpflänzchen

Pikierter Salat in Holzfasertöpchen

Pikierter Salat in Holzfasertöpchen

Es handelt sich um die Sorte „Forellenschluss„. Wenn man genau hinsieht, kann man schon die purpurnen Tüpfelchen auf den Blättern erkennen.

Die Pflänzchen bleiben nun noch einige Wochen auf der Fensterbank und werden dann nach den Eisheiligen (11.-15- Mai 2013) ins Freie ausgepflanzt. Zur gleichen Zeit kann dann auch schon neue Saat direkt ins Freiland ausgebracht werden (gestaffelte Aussaat). Der Salat braucht ca. 8-12 Wochen von der Saat bis zur Ernte.

.

Autor: Öl

.

Quellen
Malvorlage Salat: schulbilder.org
Inhalt: "Handbuch Bio-Gemüse" (Heistinger, Arche Noah) und "Der Biogarten" (Kreuter)
Getaggt mit , , , ,

Frühlingsgefühle

Inzwischen ist es angenehm warm und auch die Sonne lässt sich mehr und mehr blicken.
So ergab sich gestern eine gute Gelegenheit um die ersten Direktaussaaten zu tätigen.
Es wurden dreierlei Sorten Karotten, Speisekohlrüben, Stielmus, Schwarzwurzel, Pastinaken und Rettich ausgesät.
Desweiteren fanden Zucchini, Einlegegurken, Indianerkurbis, Andenbeeren und Wassermelonen ihren Platz zur Vorzucht in einem Blumenkasten.

Heute pflanzte ich die ersten, vorgezogenen Kohlrabipflanzen, Borretsch, Dill, Salbei, Sauerampfer und Pimpinelle.

DSCF5203

Kohlrabi

Vor ein paar Tagen wurden schon Radieschen ausgesät, welche auch schon prächtig aufgegangen sind.

DSCF5199

Radieschen

Schlangengurken wurden auch bereits pikiert.

Schlangengurken

Schlangengurken

DSCF5201

Schnittlauch

DSCF5200

Thymian

Auch schon im Beet sind ein Thymianstrauch und Schnittlauch.

Schematisch ergibt sich im Beet bisher folgendes Bild.

Anbauplan

So langsam wird das Beet voll, deshalb bin ich am überlegen, ob ich nicht noch ein Hügelbeet anlegen sollte.
Dazu muss ich mich allerdings erst noch einmal mit Herrn Wasko zusammensetzen, da wir ja auch noch den Bau einer Geo-Kuppel geplant hatten. Jedenfalls brauche ich bald mehr Platz.

Getaggt mit , , , , ,

Transplantation

Der Mondkalender rief für heute einen Frucht-Tag aus, so war es wieder an der Zeit einige Pflanzen zu pikieren.

  • Zunächst einmal fanden 5 Mini-Auberginen ein neues Zuhause
  • Darauf folgenden ihnen 10 Paprika- und 15 Peperonipflanzen
  • Als Abschluss gesellten sich noch 10 Tomatenpflanzen zu der illustren Runde

DSCF5014
Leider hatte ich nicht mehr Anzuchttöpfe Zuhause, sonst hätte ich noch mehr Jungpflanzen umsetzen können.

Plan für den morgigen Tag: neue Anzuchttöpfe kaufen und die restlichen Pflanzen pikieren!

Gehabt euch wohl!

Getaggt mit , , , ,