Archiv der Kategorie: vorratskammer

Karotten einwecken

Wenn man zu viele Möhren erntet (wie z.B. wir dieses Jahr ;-) kann man entweder jeden Tag Möhren essen oder sie in einem kühlen Keller in Kisten einschlagen, man kann sie auch klein schnibbeln und einfrieren oder nach guter Hausfrauentradition einmachen.

Hier ein Rezept zum Einwecken…

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hren süß-sauer:

Zutaten: 400 ml Wasser – 500-750 g Möhren – Gewürze (10 g Salz, 30 g Zucker, nach Belieben Zwiebeln, Pfeffer, Senfkörner…) – 100 ml Apfelessig

Zubereitung: Wasser kochen, Karotten in Würfel oder Scheiben schneiden, mit den Gewürzen in das kochende Wasser schmeißen und bissfest garen (rd. 5-10 Min.). Dann den den Essig reinschütten, kurz aufkochen und alles randvoll in Gläser füllen.

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So sieht das Resultat bei mir aus:

Pasteurisierte Möhren

Pasteurisierte Möhren

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Autor: Francek Ölinski.

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Quelle: Verwertung von Obst und Gemüse aus dem Garten, Hermine Hofbauer

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Karottenernte

Etwa 2000 Karotten haben wir heute kurzerhand aus der Erde gezogen!

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Da mussten wir schon mit einem Anhänger anrücken… Und das war nur rund ein Viertel von dem was wir angebaut haben! Also wer Lust auf viel Beta Carotin hat, kann sich gerne bei uns melden :-)

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Einen Teil der Möhren haben wir sofort in Kisten mit Torf geschichtet. So sollte das ganze, in einen kühlen Keller gestellt, ein halbes Jahr haltbar sein…

Jedes Jahr werden nach Angaben des Stern in Deutschland rund elf Millionen Tonnen Lebensmittel vernichtet, ein Teil davon, weil sie nicht den Schönheitsstandards entsprechen.

Wir geben auch krummen Rüben eine Chance :-)

Karotten mit Charakter

Karotten mit Charakter

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Autor: Ölinski

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Eingelegte Gurken

Gewürzgurken Süß-Sauer

imageGestern haben wir die erste Rote Beete aus eigenem Anbau eingelegt und heute sind unsere ersten Gurken dran. Eigentlich mag ich persönlich diese Essiggurken ja mal garnicht so wirklich und würde gern mit der klassischen Milchsäuregärung im Gärtopf experimentieren, doch dafür ist erstens die Menge der ersten Gurken viel zu gering und zweitens haben wir die ersten doch ein wenig zu spät geerntet – für meinen Geschmack waren die Gurken bereits zu groß. Nunja, müssen sich die Gärtöpfe und mein Gaumen noch ein wenig gedulden und ich experimentiere doch mal mit einem Essigsud. Mal gucken was daraus wird, ich bin leicht skeptisch.

Die Rezeptur

Es gibt in Kochbüchern oder im Internet ja etliche Rezepte für Gewürzgurken, doch das Prinzip ist in etwa immer gleich: Essig, Wasser und, je nach Geschmack, unterschiedliche  Gewürze und Kräuter werden kurz zu einem Sud aufgekocht, dem eigentlichen Geschmacksgeber und Konservierungsstoff.

Auf ca. 2,5kg Gurken (aufgrund der Größe in halbe Scheiben geschnitten und nicht entkernt – ich weiß, meistens werden die großen Gurken entkernt, mich stören die Kerne aber nicht)

brauchen wir für den Essigsud fünf Tassen Wasser,

drei Tassen Essig,

eine halbe Tasse Salz,

eine halbe Tasse Zucker,

und je nach Gusto Zwiebeln, Knoblauch, Senfkörner, Dill, Lorbeerblatt, Piment u.ä. – ich hab z.b. noch paar frische Borretschblätter aus dem Garten verwendet.

Zur Zubereitung die Gurkenscheiben mit den Gewürzen in abgekochte Gläser einschichten, den Essigsud mit Salz und Zucker aufkochen und über die Gurken giessen. Deckel drauf und das wars auch schon, mehr ist das nicht.

Fazit

image(4)Also im Groben klingt die ganze Geschichte an sich ja relativ einfach. Entscheidend für den Geschmack ist das Verhältniss von Essig, Wasser, Salz, Zucker und die Art der beigefügten Kräuter und Gewürze. Man kann so ziemlich alles reinschmeissen, nur ob es dann schmeckt ist eine ganz andere Geschichte :) Ich bin auf jeden Fall schon mal auf das Ergebniss meines Gewürzgurkenexperiments gespannt.

Wünsche euch weiterhin eine schöne Zeit hier auf unserem Blog und viel Spaß beim Experimentieren. Falls ihr Anregungen, Rezepte, Verbesserungsvorschläge habt, nutzt doch einfach die Kommentarfunktion hier im Blog.

Euer Wasi

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Rote Beete einlegen

DSCF6202Die rote Beete stammen mit größter Wahrscheinlichkeit vom Mangold ab.
Wie die meisten Rübensorten dieser Art wurden sie erst im Mittelalter kultiviert.
Sie sind sehr vitaminreich und enthalten natürliches Zucker sowie wichtige organische Säuren.

Zum Einlegen benötigt man:

  • 750 g. rote Beete
  • 500 ml. Wasser
  • 250 ml. Apfelessig
  • 75 g. Zucker
  • 3 m.-große Zwiebel
  • 2 Lorbeerblätter, in Stücke gebrochen
  • 8 Nelken
  • 8 Piment
  • 1 EL Senfkörner
  • 1 TL Kümmel
  • 1/2 TL Salz

Zubereitung:

Die Rote Bete säubern, dabei darauf achten, dass die Schale und die Enden nicht verletzt werden.

Wasser in einen Topf geben und zum Kochen bringen.

Die Rote Bete vorsichtig hineinlegen und je nach Größe 45-60 Minuten köcheln lassen.

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Die gekochten Rote Bete mit kaltem Wasser abschrecken.

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Noch warm pellen und in dünne Scheiben schneiden.

Die Scheiben und in Ringe geschnittene Zwiebeln in ein geeignetes Gefäß geben.

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Den Sud aus Wasser, Zucker, Essig und Gewürze kurz aufkochen und damit die Gläser auffüllen.

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Wichtig ist, dass die Rote Bete ganz von der Flüssigkeit bedeckt ist.

Die abgefüllten Gläser zuschrauben und auf den Kopf stellen.

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Im Kühlschrank drei Tage zugedeckt durchziehen lassen. Zwischendurch mal abschmecken, evtl. etwas nachwürzen.

Die eingelegte Rote Bete hält sich gut 10 Tage im Kühlschrank.

Quellen : Heidelore Kluge – Das große Hildegard von Bingen Buch

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Zucchini einmachen – auf indische Art

Um Zucchini zu konservieren kann man sie entweder einfrieren, trocknen oder pasteurisieren, d.h. erhitzen und einwecken. Heute wird eingeweckt und zwar auf indische Art…

Man nehme:

  • Große Zucchini

    Große Zucchini

    1 kg Zucchini (z.B. 2 große oder 3-4 kleine)

  • 50-100 ml Apfelessig
  • 50-100 g Honig
  • 2 TL Salz
  • 2 TL Curry
  • 1/2 TL Kurkuma
  • 1/2 TL Cayenne-Pfeffer oder Chili

sowie

  • 6 kleine Gläser mit Schraubverschluss

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Man verfahre wie folgt:

  1. Zucchini in Apfelessig dünsten

    Zucchini in Apfelessig dünsten

    Zucchini längs vierteln und zu dünnen Scheiben hobeln

  2. Apfelessig in großem Topf erhitzen und Zucchini darin ca. 10 Minuten dünsten.
  3. Honig und Gewürze hinzugeben und vermischen.
  4. Heiß in die Schraubgläser füllen, fertig.

Das Rezept kann natürlich nach Belieben variiert werden, z.B. durch Zugabe von Äpfeln, Ingwer, Nelken, Zimt etc…

Eingeweckte Zucchni - indisch :-)

Eingeweckte Zucchini – indisch :-)

Buon appetito!

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Autor: Zenk

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Quellen: Taschenbuch „Verwertung von Obst und Gemüse“ von Hermine Hofbauer

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