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Gärtnerstolz

Gerade die ersten Zucchini vom Hügelbeet geernet. YAAAAY!!!

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Mischmasch

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In den vergangenen Tagen hat sich einiges bei uns getan und aus Gründen der Faulheit und der Bequemlichkeit werden jetzt gleich mehrere, unterschiedlichste Themen zusammen in diesen Eintrag verpackt. ^_^

Zuerst möchte ich euch zeigen, wie wir unsere Rettiche eingelagert haben:

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Dazu wurde einfach ein alter, hölzerner Waschtrog mit angefeuchteten Sand befüllt und das einzulagernde Gemüse in einzelnen Lagen darauf ausgebreitet.

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Irgendwas scheint bei uns aber verkehrt zu laufen, denn schon nach einigen Tagen schossen frische Rettichblätter aus dem Sand:

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Vielleicht war der Sand zu feucht, oder es ist doch zu warm im Keller. Ehrlich gesagt, ich habe keine Ahnung warum die Lümmel weiter wachsen. Vielleicht hat jemand eine Idee?

Weiter zum nächsten Thema:

Da wir neulich viel zu viel Salate und Rettich hatten um alles selbst zu Essen, kamen wir auf die glorreiche Idee, die Salatköpfe & die Rettiche einfach unter unseren Nachbarn zu verschenken. Das ganze wurde auch bildlich festgehalten und das will ich euch nicht vorenthalten:

Foto (2)
War eine äußerst gelungene Aktion, die wir sicherlich wiederholen werden!
Mehr gibt es dazu eigentlich auch nicht zu sagen.

Am meisten hat sich wohl auf unserem Acker getan.
Dazu zeige ich euch einfach mal nur ein paar Bilder:

Zwiebeln & Karotten

Zwiebeln & Karotten

Kohlrabi

Kohlrabi

Kohlrabi

Lila Kohlrabi

Rote Beete

Fenchel

Fenchel

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Salat

Salat

Salat

Bohnen

Bohnen

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Zucchini

Sonnenblumen

Sonnenblumen

Das war es, fürs Erste. Bald gibt es wieder mehr, dann auch wieder mit ausführlicheren Texten.

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Tomaten

Die Tomate stammt ursprünglich aus den tropischen Ländern Mittel- und Südamerikas (u.a. Peru, Ecuador) und wurde von spanischen Eroberern im 16 Jh. nach Europa gebracht. Erst im 20 Jh. zogen die Paradiesäpfel in unsere heimischen Gärten ein. Tomaten sind reich an Vitamin C, Fruchtsäuren und Mineralsalzen. Es gibt vermutlich mehr als 1000 verschiedene Sorten in unterschiedlichen Farben und Formen.

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1)  Theorie

Steckbrief:

  • Botanischer Name: Lycopersicon Esculentum
  • Familie: Nachtschattengewächs
  • Eigenschaften: Starkzehrer, Tiefwurzler
  • Zuordnung: Fruchtpflanze

Anbau:

Tomaten sollten aufgrund ihrer licht- und wärmeliebenden Eigenschaften im Haus oder Gewächshaus vorgezogen werden (Jungpflanzen). Sie können entweder an einem eigenen Standort angebaut werden, ein Anbau nach dem Prinzip von Mischkulturen oder Fruchtfolgen ist aber ebenfalls möglich.

  • Vorkultur: ab Ende März/Anfang April
  • Auspflanzen: ca. 6 Wochen nach Aussaat, vorzugsweise ab Mitte Mai (nach den Eisheiligen)
  • Ernte: Mitte Juli bis Oktober

    Tomatensamen

    Tomatensamen

  • Kulturdauer: ca. 16 Wochen
  • Samen: mind. 6 Jahre keimfähig
  • Pflanzabstände (bxl): 75-100 cm x 40-60 cm; Pflanzen für besseres Wurzelwachstum etwas schräg einpflanzen
  • Boden: keine besonderen Ansprüche; Tomaten bevorzugen jedoch humose, gut durchlüftete, nicht nasse Böden
  • Standort: belüfteter, sonniger, warmer Standort; geschützte Lage (Wind, Regen) –  z.B. vor einer weißen Südwand

Mischkultur und Fruchtfolge:

  • Gute Nachbarn: u.a. Zwiebeln, Neuseeländer Spinat, Sellerie, Kohl, Petersilie, Basilikum
  • Schlechte Nachbarn: u.a. Kartoffeln, Erbsen, Gurken, Dill, Fenchel
  • Gute Vorfrüchte: u.a. Radieschen, Salat, Gründüngung
  • Schlechte Vorfrüchte: u.a. andere Starkzehrer oder Nachtschattengewächse

Pflege und Düngung:

  • Gießen: Jungpflanzen regelmäßig gießen, später sparsam (eher trocken halten); nur „von unten“ gießen
  • Düngung: vor dem Auspflanzen mit verrottetem Mist oder Kompost, später mit Pflanzenjauchen (z.B. Brennnesseljauche) düngen
  • Anbau: Stützen oder Schnüre erforderlich (Pflanzenhöhe > 1,5 m!); Pflanzen vor längerer Nässe schützen (z.B. Dach), um Risiko der Krautfäule zu reduzieren
  • Empfehlungen: regelmäßiges Ausgeizen (max. 2-3 Haupttriebe) und Entblättern (bodennahe Blätter, max. 3 Stck/Tag) empfohlen; Boden mit Stroh oder trockenem Grasschnitt mulchen; 

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2)  Praxis

IMG_4973 - Kopie (2) (800x785)Für den Haid-Park sind 10 Tomaten-Pflanzen der Sorte ‚Rosa‘, einer bulgarischen Fleischtomate, geplant.  

Die Früchte sollen eine karminrosa Farbe haben und zwischen je 200 und 900 Gramm Gewicht aufweisen (Durchmesser ca. 9-15 cm)!

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Aussaat und Entwicklung:

Tomaten-Jungpflanzen räkeln sich in der Sonne

Tomaten-Jungpflanzen räkeln sich in der Sonne

Am 03.04.2013 erfolgte die Aussaat in Holzfasertöpfchen auf einer sonnigen Fensterbank.

  • Keimung nach 10 Tagen (je zwei, bei einer Pflanze drei Keimblätter)
  • 10 der 10 Samen sind gekeimt (100% Keimerfolg)
  • weitere ca. 10 Tage nach der Keimung (20 Tage nach der Aussaat) zeigten sich die ersten Laubblätter

Die Pflänzchen bleiben bis Mitte Mai im Haus, wobei sie jedoch täglich ein paar Stunden zur Abhärtung ins Freie gestellt werden.

Anbau:

Der Anbau in der Haid erfolgt unter einem kleinen Dach (gegen Nässe). Vor dem Pflanzen wird etwas kompostierter Mist oder reifer Kompost zugegeben. Eine regelmäßige Düngung mit Brennnesseljauche ist geplant.

Bilder folgen

Ernte:

Bericht und Bilder folgen

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Autor: Öl

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Quellen
Malvorlage Tomate: schulbilder.org
Inhalt: "Handbuch Bio-Gemüse" (Heistinger, Arche Noah) und "Der Biogarten" (Kreuter)

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Salat

Salat gehört zu den meist gegessensten Gemüsearten. Man unterscheidet zwischen Kopfsalat, Kachsalat, Bindesalat, Pflücksalat und Spargelsalat.

(Daneben gibt es noch andere Salate, die jedoch anderen Familien bzw. Gattungen angehören, wie z.B. der Feldsalat (Rapunzel; Fam.: Baldriangewächs), die Asia-Salate (Fam.: Kreuzblütler) oder Endivien-Salate.)

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1)  Theorie

Steckbrief:

  • Botanischer Name: Lactuca Sativa
  • Familie: Korbblütler
  • Eigenschaften: Mittelzehrer, Flachwurzler
  • Zuordnung: Blattpflanze

Anbau:

Salat sollte besser vorgezogen werden (Jungpflanzen), kann aber auch direkt gesät werden.

  • Vorkultur: ab Ende Februar
  • Auspflanzen: ab Mitte März
  • Aussaat: ab April
  • Ernte: Mitte Mai bis Mitte Oktober
  • Kulturdauer: 35-60 Tage
  • Samen: 4-5 Jahre keimfähig
  • Pflanzabstände (lxb): 30 cm x 30 cm
  • Boden: leichte bis mittelschwere, nicht saure Böden
  • Standort: viel Licht und gemäßigte Temperaturen

Mischkultur und Fruchtfolge:

  • Gute Nachbarn: u.a. Karotten, Radieschen, Erdbeeren, Gurken und Kohlrabi
  • Schlechte Nachbarn: u.a. Petersilie und Sellerie
  • Gute Vorfrüchte: u.a. Getreide, Lauch, Spinat, Zwiebeln, Gründüngung
  • Schlechte Vorfrüchte: u.a. Kreuzblütler, Kartoffeln, Sonnenblume

Pflege und Düngung:

  • Unkompliziert, wasserbedürftig
  • Lichtkeimer und Schneckenliebling
  • Nicht (oder nur mäßig) düngen

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2)  Praxis

Im Haid-Park soll Romana-Salat wachsen. Romana-Salat gehört zu den Bindesalaten und unterscheidet sich vom gewöhnlichen Kopfsalat durch seine langen, stark gerippten Blätter. Er ist sehr schossfest und zeichnet sich durch einen feinen, erfrischenden Geschmack aus.

Am 01. April 2013 wurden die ersten Samen in einer flachen Schale ausgesät und auf einer sonnigen/ halbschattigen Fensterbank aufgestellt. Hier ein kurzer Überblick über die Entwicklung:

  • Keimung nach 4 Tagen
  • 27 der 30 Samen sind gekeimt (90% Keimerfolg)
  • 14 Tage nach der Keimung (18 Tage nach der Aussaat) waren die jungen Setzlinge fertig für das Pikieren (ca. 4 cm hoch, 2 Blattpaare)
Pikieren der jungen Salatpflänzchen

Pikieren der jungen Salatpflänzchen

Pikierter Salat in Holzfasertöpchen

Pikierter Salat in Holzfasertöpchen

Es handelt sich um die Sorte „Forellenschluss„. Wenn man genau hinsieht, kann man schon die purpurnen Tüpfelchen auf den Blättern erkennen.

Die Pflänzchen bleiben nun noch einige Wochen auf der Fensterbank und werden dann nach den Eisheiligen (11.-15- Mai 2013) ins Freie ausgepflanzt. Zur gleichen Zeit kann dann auch schon neue Saat direkt ins Freiland ausgebracht werden (gestaffelte Aussaat). Der Salat braucht ca. 8-12 Wochen von der Saat bis zur Ernte.

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Autor: Öl

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Quellen
Malvorlage Salat: schulbilder.org
Inhalt: "Handbuch Bio-Gemüse" (Heistinger, Arche Noah) und "Der Biogarten" (Kreuter)
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