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Kohlrabi einmachen

Milchsäuregärung

Kohlrabi lässt sich am besten haltbar machen durch Einsäuern (milchsaure Gärung). Das Einsäuern kennen wir eigentlich alle und zwar vom Sauerkraut.

geschälte Kohlrabi

geschälte Kohlrabi

Die Methode ist eigentlich ganz einfach. Das Gemüse kommt in eine ca. 1%-ige Salzlake und innerhalb von 1-2 Wochen vergären die Kohlenhydrate (Zucker) im eingelegten Gemüse zu Milchsäure.

Durch den Stoffwechsel der Milchsäurebeakterien – die natürlich in den Lebensmitteln vorkommen –  entsteht ein saures Milieu, welches das Gemüse schließlich konserviert.

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Was brauchen wir?

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Zum Einmachen benötigen wir:

  • 1 Einmachglas mit Deckel, Gummiring und Klammern
  • 1 Stampfer
  • 1 schweren Stein, ca. 5-7 cm Durchmesser (oder Holz)

IMG_7635 (800x600)Als Zutaten brauchen wir außerdem:

  • 2 Kohlrabi (gerieben oder in dünne Streifen geschnitten)
  • 1 EL Salz
  • ggf. etwas Wasser und Salz zum Auffüllen

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Das Einsäuern

  1. Zubehör (Glas, Gummi, Stein etc.) heiß abwaschen.
  2. Das klein geschnittene/-geraspelte Gemüse gut mit dem Salz vermengen (1 EL Salz = 10 g auf 1 kg Gemüse).
  3. Anschließend Gemüse lagenweise in das Glas füllen und mit Stampfer pressen, bis sich Flüssigkeit zeigt. Im Glas sollten oben rund 5-7 cm frei bleiben – für den Stein, der zum Beschweren auf das Gemüse gelegt wird. Der aus dem Gemüse gepresste Saft sollte bis ca. 1 cm unter den Glasrand ansteigen (zu wenig Flüssigkeit mit 1%-iger Salzlösung (1 EL / 1 Liter Wasser) ausgleichen – zu viel Flüssigkeit abschöpfen.)
  4. Stein drauflegen (am besten so, dass er kraftschlüssig zwischen Gemüse und Deckel passt)
  5. Glas mit Deckel, Gummidichtung und Klammern verschließen.
  6. Ca. 1 Woche an einen dunklen und mäßig warmen Ort stellen (18-20°C) und gären lassen; danach kühler stellen.

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So sieht der frisch abgefüllte Kohlrabi aus:

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Mal kucken was sich innerhalb der nächsten Woche tut :-)

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Autor: Zenker

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Quellen: Taschenbuch „Verwertung von Obst und Gemüse“ von Hermine Hofbauer

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Mischmasch

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In den vergangenen Tagen hat sich einiges bei uns getan und aus Gründen der Faulheit und der Bequemlichkeit werden jetzt gleich mehrere, unterschiedlichste Themen zusammen in diesen Eintrag verpackt. ^_^

Zuerst möchte ich euch zeigen, wie wir unsere Rettiche eingelagert haben:

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Dazu wurde einfach ein alter, hölzerner Waschtrog mit angefeuchteten Sand befüllt und das einzulagernde Gemüse in einzelnen Lagen darauf ausgebreitet.

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Irgendwas scheint bei uns aber verkehrt zu laufen, denn schon nach einigen Tagen schossen frische Rettichblätter aus dem Sand:

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Vielleicht war der Sand zu feucht, oder es ist doch zu warm im Keller. Ehrlich gesagt, ich habe keine Ahnung warum die Lümmel weiter wachsen. Vielleicht hat jemand eine Idee?

Weiter zum nächsten Thema:

Da wir neulich viel zu viel Salate und Rettich hatten um alles selbst zu Essen, kamen wir auf die glorreiche Idee, die Salatköpfe & die Rettiche einfach unter unseren Nachbarn zu verschenken. Das ganze wurde auch bildlich festgehalten und das will ich euch nicht vorenthalten:

Foto (2)
War eine äußerst gelungene Aktion, die wir sicherlich wiederholen werden!
Mehr gibt es dazu eigentlich auch nicht zu sagen.

Am meisten hat sich wohl auf unserem Acker getan.
Dazu zeige ich euch einfach mal nur ein paar Bilder:

Zwiebeln & Karotten

Zwiebeln & Karotten

Kohlrabi

Kohlrabi

Kohlrabi

Lila Kohlrabi

Rote Beete

Fenchel

Fenchel

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Salat

Salat

Salat

Bohnen

Bohnen

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Zucchini

Sonnenblumen

Sonnenblumen

Das war es, fürs Erste. Bald gibt es wieder mehr, dann auch wieder mit ausführlicheren Texten.

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