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Bärlauch-Pesto

„Pesto (von italienisch pestare, „zerstampfen“) ist eine pastose, ungekochte Würzsauce, die in der italienischen Küche meist zu Nudeln gereicht wird.“ (Wikipedia)

Bärlauch-Pesto gibt es in jedem gut sortierten Supermarkt, aber nichts geht über ein frisches, selbstgemachtes Pesto. Es ist nicht nur lecker, sondern auch einfach und schnell zubereitet…

Unsere Zutaten:

Zutaten Bärlauch-Pesto

Zutaten Bärlauch-Pesto

  • 125 g frischen Bärlauch (siehe Artikel vom 03. April 2013 – Bärlauch sammeln)
  • 75 g Pinienkerne
  • 100 ml Bio-Olivenöl
  • 1 TL Pfeffer
  • 1 TL Salz

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Unser Rezept:

  1. Bärlauch waschen und fein hacken
  2. Pinienkerne goldbraun rösten bis sie anfangen zu duften, anschließend klein hacken

    Pinienkerne rösten

    Pinienkerne rösten

  3. Bärlauch und Pinienkerne zusammen mit dem Öl und den Gewürzen in einen Behälter füllen und mit einem Mixer pürieren

    Zutaten vor dem Pürieren

    Zutaten vor dem Pürieren

  4. Fertiges Pesto in saubere, kleine – vorzugsweise dunkle – Gläser abfüllen und mit einer Schicht Olivenöl bedecken.

Statt Pinienkerne können auch Mandeln, Kürbis- oder Sonnenblumenkerne verwendet werden, statt Olivenöl z.B. Bio-Sonnenblumenöl oder -Rapsöl. Im Kühlschrank sollte das Pesto bis zu einem Jahr haltbar sein.

Variante: 50 g fein geriebenen Käse, z.B. Parmesan oder Pecorino, untermischen (Pesto voraussichtlich nur einige Wochen haltbar)

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Guten Appetit wünschen die Herbulaner :-)

Bärlauch-Pesto

Bärlauch-Pesto

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Autor: Der Öl

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Bärlauch sammeln

Der Bärlauch (allium ursinum) wächst in schattigen Lagen in Laub- oder Auewäldern bis auf ca. 1000 m Höhe. Die nach Knoblauch riechenden, vitaminreichen Blätter kann man im März und April auf feuchten, nährstoffreichen Böden sammeln.

Am Morgen des letzten Vollmondes machen sich Werwa und ich auf den Weg in ein nahe gelegenes Wäldchen (Tipp Renato). Umweit vom Waldrand entfernt erblicken wir sogleich den hellgrünen Bärlauch-Teppich. Wir waren hier zusammen vor drei Wochen schon einmal, als die ersten Spitzen durch den Schnee kuckten, aber heute ist der ganze Wald voll.

175 g Lauch

175 g Lauch

Kurz gekostet, dann beginnt das Zupfen. Sofort verbreitet sich der intensive Lauch-Duft. Nach kurzer Zeit haben wir ca. 175 Gramm des Liliengewächses in unserem Körbchen.

Beim Bärlauch sammeln muss der unerfahrene Sammler aufpassen, denn die Blätter gleichen giftigen Pflanzen wie Herbstzeitlose und Maiglöckchen, welche aber zum Glück manchmal erst etwas später sprießen.

Gleichzeitig mit dem Bärlauch wächst der giftige Aronstab, der sich zwar äußerlich etwas unterscheidet, aber im Eifer des Gefechts kann sich schon mal ein Blatt des Aronstabs im Körbchen verirren. Spätestens bei der Geschmacksprobe erkennt man den Aronstab, der sich durch ein scharfes Stechen in Mund und Rachen bemerkbar macht ;-)

oben Mitte: Die länglichen Bärlauch-Blätter - links, rechts und unten: der pfeilförmige Aronstab (giftig)

oben Mitte: Die länglichen Bärlauch-Blätter – links, rechts und unten: der pfeilförmige Aronstab (giftig)

Bärlauch sollte vor der Blüte gesammelt werden, da er dann an Geschmack verliert. Die frisch gesammelten Bärlauch-Blättern eignen sich u.a. zur Zubereitung von:

  • Bärlauch-Pesto
  • Kräuterbutter
  • Bärlauch-Quark
  • Salaten, Suppen und Saucen

Wir haben aus dem Bärlauch Pesto gemacht. Bericht folgt…

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Autor: Der Öl

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