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Kräuterspirale – Die Sonnenkräuter

Wie bereits in der Einführung beschrieben, gibt es unzählige Möglichkeiten, die Kräuterspirale zu bepflanzen, z.B. mit Mittelmeerkräutern, Heilkräutern, Duftkräutern etc. Wichtig ist nur, dass man für den oberen Bereich sonnenhungrige Kräuter und für den unteren Bereich eher schatten- bzw. feuchtigkeitsliebende Pflanzen wählt. In der Regel finden auf einer gewöhnlichen Spirale (Durchmesser ca. 3 m, Höhe ca. 1 m) ca. 7 bis 15 Kräuter Platz.

Für den Haid-Park habe ich mich entschieden, überwiegend mediterrane Kräuter anzupflanzen. Es handelt sich um die folgenden 8 Sonnenkräuter (Reihenfolge von oben nach unten):

  1. Salbei (Salvia officinalis) – mehrjährig – sonnig/trocken/kalkhaltig/humos
  2. Lavendel (Lavendula angustifolia) – mehrjährig – sonnig/trocken/kalkhaltig
  3. Thymian (Thymus vulgaris) – mehrjährig – sonnig/trocken/kalkhaltig
  4. Oregano (Origanum vulgare) – mehrjährig – sonnig bis halbschattig
  5. Ysop (Hyssopus officinalis) – mehrjährig – sonnig/trocken/kalkhaltig
  6. Majoran (Origanum majorana) – ein- oder mehrjährig – sandig/humos
  7. Zitronenmelisse (Melissa officinalis) – mehrjährig – sonnig/geschützt/humos
  8. Dill (Anethum graveolens) – einjährig – sonnig/feucht/windgeschützt/humos

Um einen kleinen visuellen Überblick über die Kräuter zu geben, habe ich kurzerhand die Buntstifte und meine Malkünste ausgepackt und Zeichnungen der geplanten Kräuter angefertigt. Als Vorlage dienten die Illustrationen auf der homepage www.gewuerzlexikon.de.

Die 8 Sonnenkräuter

Die 8 Sonnenkräuter

Lavendel, Thymian, Ysop und Zitronenmelisse sollten im Haus vorgezogen und im Mai ausgepflanzt werden. Die übrigen Kräuter können direkt gesät werden.

Die ausgewählten Sonnenkräuter mögen überwiegend kalkhaltigen Boden. Deshalb ist vorgesehen, die Spirale im Kern und im oberen Bereich (Kräuter 1 – 5) hauptsächlich aus Kalkschotter mit Feinteilen zu bauen. Nur im unteren Drittel (Kräuter 6 – 8) wird Humus und Erde eingebaut. Am Fuß der Spirale ist ein kleiner Teich geplant.

Der Bau hat bereits begonnen…

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Autor: Öl

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Der Kosmos der Pflanzen

Pflanzen-Kosmos

Pflanzen lassen sich nicht nur als Summe von Zellen, Säften und genetischen Bausteinen erklären, sie werden aus den Lichtkräften des ganzen Weltalls gebildet. Jedes Blatt ist ein auf den Kosmos (altgriechisch: „Ordnung“) gerichteter Empfänger, der die Energien von „Sonne, Mond und Sternen“ aufnimmt. Diese Energien sorgen nicht nur für eine harmonische Pflanzengeometrie, sondern wirken auch auf Wachstum und Stoffwechsel. Jede Pflanze ist ein Abbild des Himmels.

Sonne

Sonne über Hersbruck, September 2012

Den stärksten Einfluss hat die Sonne, nach welcher sich das ganze Leben einer Pflanze ausrichtet. Die Sonne weckt Keime, öffnet Knospen, lässt Blätter spießen und bildet Früchte und Samen bevor sie sich, wie auch die Pflanzen, zur Wintersonnenwende wieder zurückzieht. Immer erfolgt das Wachstum in einer wirbelnden, sich windenden Form – mit einer „Spiraltendenz“ wie es J.W. von Goethe einst formulierte.

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Neben der Sonne wirken aber auch noch andere ‚außer-irdische‘ Kräfte, insbesondere diejenigen, die von den Planeten in unserem Sonnensystem ausgehen. Sie sorgen dafür, dass eine Kräfteharmonie in den Pflanzen herrscht.

Da wären zum einen die erdnahen Gestirne Mond, Merkur und Venus, die v.a. in den Wurzeln der Pflanzen wirken.

Zum anderen sind da die erdfernen Planeten Mars, Jupiter und Saturn, die auf Blüten, Früchte und Samenbildung wirken.

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Die 7 Planetenpflanzen

Die sieben oben genannten Gestirne senden Botschaften und Informationen auf die Erde Erde (nach Rudolf Steiner: Bildekräfte). Die stellaren Einflüsse hinterlassen sog. Signaturen, welche die Pflanzen prägen. Zwar ist in einer Pflanze jeder der 7 „Planeten“ wirksam, jedoch dominiert meist einer der „Planeten“, sodass sich die folgenden sieben typischen Pflanzenkategorien ergeben:

  1. Letztes ViertelMondpflanzen: sie wachsen schnell, sind weich und wässrig, oft alkalisch, giftig oder rufen Halluzinationen hervor (z.B. Gurken, Pilze, Nachtschattengewächse wie Kartoffel). Attribute: Wachstum, Vergehen, Phantasie/Träume, Säuglingsalter. Symbole: Silber – Wurzel – Montag – purpur/lila.
  2. MerkurMerkurpflanzen:  wachsen schnell, haben gefiederte Blätter, glänzende schillernde Blüten (z.B. Kräuter mit Heilwirkung, Schlingpflanzen, Aloe Vera, Sellerie): Attribute: Denken, Kindheit, Vitalität. Symbole: Quecksilber – Blatt – Mittwoch – bunt.
  3. VenusVenuspflanzen:  Lebhaftes Wachstum, anmutiges Äußeres, angenehmer Duft, Geschmack leicht säuerlich (z.B. Apfel, Erbse, Spinat, Frauenkräuter, Birke, Myrte, Aphrodisiaka). Attribute: Keuschheit, Erotik, Jugend, Liebestraum, Eifersucht. Symbole: Kupfer – Blüten – Freitag – grün.
  4. SonneSonnenpflanzen: Meist strahlende goldgelbe, süß schmeckende Gewächse (z.B. Sonnenblume, Weißdorn, Zitronenmelisse, Kamille, Mais). Attribute:  Aufrichtigkeit, Rhythmus, Süße, Herz. Symbole: Gold – Stängel – Sonntag – weiß.
  5. MarsMarspflanzen: Stachelig, borstig, dornig, rote Blüten und Früchte, scharfer, prickelnder Geschmack und Duft, anregende Wirkung (z.B. Paprika, Pfeffer, Rote Beete). Attribute: Röte, Blut, Wildheit, Stolz. Symbole: Eisen – Staubblätter – Dienstag – rot.
  6. JupiterJupiterpflanzen: Üppiges aber langsames Wachstum, stattliches, edles  Aussehen, ölhaltig, nahrhaft, zuckersüße Früchte (z.B. Weintraube, Feige, Oliven, Eichel). Attribute: Weisheit, Würde. Symbole: Zinn – Frucht – Donnerstag – gelb.
  7. SaturnSaturnpflanzen: Sehr langsames Wachstum, raues, dunkles Aussehen, balsamisch-harziger z.T. fast unangenehmer Duft, herb-bittere Früchte  (z.B. Baldrian, Borretsch, Tanne). Attribute: Schwermut, Altersstarre, Weisheit, Abgeklärtheit. Symbole:  Blei – Samen – Samstag – blau.

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Mond

Mond über Ellenbach, Dezember 2012

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Da der Mond der Erde am nächsten steht, hat er (nach der Sonne) den größten planetarischen Einfluss auf das irdische Leben und somit auch auf unsere Pflanzenwelt.

Das  Gärtnern nach dem Mond ist jedoch ein Kapitel für sich und wird ein andermal behandelt.

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Die untersinnlichen, transsaturnischen Planeten UranusUranus, NeptunNeptunund PlutoPlutostehen für die Sphären des dunklen Bewusstseins, wie Elektrizität, Magnetismus, Kernkraft und werden als negative Spiegelbilder der ätherischen Lebenskräfte gesehen (die „Anderswelt“). Sie wirken eher in kollektiver Weise und vermitteln astrale Kräfte wie Spontanität, Mystik und Bewusstsein. Von diesen Planeten geprägte Pflanzen weisen oft bizarre Wachstumsformen auf, können Giftstoffe aufweisen, verfügen über besondere Heilwirkungen (z.B. Beifuß, Arnika) oder haben einen stimulierenden bis suchterzeugenden Effekt (z.B. Schlafmohn, Stechapfel).

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Zusammenfassung

Der Kosmos der Pflanzen ist nicht mit der „modernen Wissenschaft“zu verstehen, sondern es handelt sich um eine imaginative, ganzheitliche Schau der Dinge, die den Einfluss der wechselnden kosmisch-astrologischen Kräfte auf die Vegetation beschreiben will, ohne welche die Pflanzenwelt, ja das Leben, nicht existieren könnte…

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Buchtipps

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Zitat

„Es ist so angenehm
zugleich die Natur und sich selbst
zu erforschen, weder ihr noch dem eigenen Geist
Gewalt anzutun, sondern beide
in sanfter Wechselwirkung
miteinander ins Gleichgewicht zu bringen.“

Johann Wolfgang von Goethe

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Autor: Öl

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Quellen
Astronomische Symbole: Wikipedia
Inhalt: Pflanzendevas & Der Kosmos im Garten, Wolf-Dieter Storl
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Unsere erste Sonnenmeditation

Wenn die Sonne aufgeht, herrscht in der Natur eine andächtige Ruhe – alles wird für einige Minuten friedlich und still… Pflanzen und Tiere halten für einen Augenblick inne, um ihre Aufmerksamkeit der Sonne zu widmen, ihr Licht und ihre Wärme zu empfangen. Die Menschen sind die Einzigen, die diesem besoneren Moment kaum Beachtung schenken…

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…unsere erste gemeinsame Sonnenmeditation am Mittwoch, 06.03.2013, Steinbruch Großviehberg (mit Renato, Bernd, Michael & Frank).

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Autoren: Werwa und Öl

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